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Samstag, 24. November 2018

Selbstsicher sprechen im Rhetorik-Workshop gelernt


Eine Teilnehmerin bei der praktischen Übung „Spontanrede“ (Foto:FWZ)



Vor einer Gruppe stehen, das Herz schlägt bis zum Halse und alle warten gespannt auf den Beginn der Rede. Jeder kennt diese beklemmende Situation. Dazu fand ein Workshop mit dem Titel „Aufmerksam zuhören, selbstsicher sprechen“ im Freiwilligenzentrum „mach mit!“ der Caritas in Neustadt a. d. Aisch statt. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen und Initiativen des Landkreises übten, mit solchen Situationen besser umzugehen. Referentin war Juliane Freund, Rhetoriktrainerin vom Bayerischen Staatsministerium für Familie Arbeit und Soziales aus München.
„Ich habe als neuer Vorsitzender eine Grabrede gehalten. Aber sie war bestimmt verbesserungswürdig“. So äußerte sich einer der motivieren Teilnehmer gleich bei der Vorstellungsrunde. Bunt gemischt waren auch die Erfahrungen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Tipps für den Aufbau einer Rede
Zu Beginn des Seminars gab es einige kurze theoretische Inputs aus der Kommunikationstheorie wie die vier Seiten einer Nachricht von Schulz von Thun und wichtige Punkte für eine gelingende Rede. Dies sind Authentizität, dazu eine passende auf die Zuhörer zugeschnittene Sprache. Zudem sorgen fünf Punkte im Aufbau für eine klare Gliederung und erleichtern das Zuhören: Einleitung, Analyse, Utopie oder Vision, Strategie zum Erreichen der Ziele und ein abschließender Appell.
Körpersprache zählt am meisten
Für Staunen sorgte die Tatsache, dass der Inhalt einer Rede mit nur 7 % und die Stimme bereits mit 35 %, im Gegensatz dazu die Körpersprache aber mit 58 % Wirkung zeigt. Was tun bei Nervosität und Lampenfieber? Diese können sehr lähmend sein. Dazu gab es viele Tipps für eine freie und wirkungsvolle Rede. Hier kann ein Stichwortzettel sehr hilfreich. Aber auch da gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Mit einem Witz, einem Bildvergleich oder einer „Herzenssache“ gibt der Redner weitere positive Impulse. Diese konnten in den vielen Aufgaben und Übungen gleich praktisch erprobt werden.
Viele praktische Übungen
Variationsreich wurde das Sprechen zu einem Thema vor der Gruppe und das aktive Zuhören geübt. Dazu gab es von der Referentin und den Teilnehmern untereinander anschließend wertschätzendes und kritisches Feedback zu Wirkung und Inhalt. Mit kurzer Vorbereitungszeit entstanden so viele kurze Reden zu den unterschiedlichsten Themen wie beispielsweise über das Insektensterben, Missstände in der Putenaufzucht, Komatrinken bei Jugendlichen, einem sinnvollen Umgang mit dem Handy bis hin zu der Notwendigkeit von Nachbarschaftshilfen in den Kommunen unseres Landkreises.
Anfang gut – Ende gut – alles gut!
„Der Anfang und dann vor allem auch der Schluss müssen wohlüberlegt sein“, so die Referentin. Sie machte Mut, auch nach einer nicht so gut geglückten Rede nicht aufzugeben: „Kein Mensch kam bisher als Rhetorikprofi auf die Welt.“

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte Dorothea Hübner, Leiterin des Freiwilligenzentrums“, Telefon 09161/8889 19, E-Mail: huebner@caritas-nea.de  


 

Koordinationsstelle von "Über Zaun und Grenze" im Freiwilligenzentrum "mach mit!" der Caritas, Ansbacher Straße 6, 91413 Neustadt an der Aisch
Telefon  09161 - 888919 | E-Mail: ueberZaunundGrenze[at]caritas-nea.de