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Ein Handwerkszeug für Balance

Montag, 01. April 2019

Neustadt a.d.Aisch. Das Netzwerk „über Zaun und Grenze“ des Freiwilligenzentrums „mach mit!“ veranstaltete in Kooperation mit der Seniorenakademie Bayern einen Workshop zum Thema „Erfolgreiche Integration und Positive Psychologie – Andere und sich selbst zum Blühen bringen“. Jürgen Griesbeck, Leiter der Seniorenakademie, zeigte den Teilnehmenden Hilfen und Wege für ein positives Wohlbefinden für die Engagierten im Sinne der Positiven Psychologie.


Aufmerksame Teilnehmer hörten Referent Jürgen Griesbeck und den hilfreichen Tipps aus der Positiven Psychologie zu.



„Die größten Barrieren sind im Kopf“, so Griesbeck. Um einen positiven Ausgleich zu erlangen, muss häufig gegen die eigenen Überzeugungen gehandelt werden. Jeder Mensch hat einen individuellen Fokus und entwickelt dadurch eine eigene Wirklichkeitskonstruktion. Aus dieser entstehen Haltungen und Handlungen, die für die Balancefindung hinderlich sein können.

Wirkung der Positiven Psychologie
Daran setzt die Positive Psychologie an. Sie versucht dem Einzelnen prophylaktisch Hilfsmaßnahmen aufzuzeigen, um das innere Gleichgewicht zu erreichen. Als erste Orientierung können dabei die Grundlagen zur Findung der eigenen Balance dienen. Diese sind neben der Sinnfindung, der Sicherheit und Erfolgserlebnissen auch das Zugehörigkeitsgefühl. Alle sind ausschlaggebende Faktoren für die persönliche Ausgeglichenheit. Was das für jeden Einzelnen bedeutet, wurde in einer anschließenden Gruppenarbeit gemeinsam erörtert.

Es sei wichtig, dem Gegenüber nicht das eigene Weltbild aufzudrücken, sondern stets den Menschen selbst in den Fokus zu rücken. „Man muss immer am Menschen bleiben“, betonte Griesbeck. Denn die Lösung ist immer in der Person zu finden. Statt Fragen nach dem Warum sind offene Fragen wie „War es schon einmal besser?“ oder „Was hat dir dabei geholfen?“ lösungsorientierter und persönlicher. Das fordert die Achtsamkeit jedes Einzelnen, auch einmal die Komfortzone zu verlassen und schwierige Situationen auszuhalten.

Antreiber und Stressoren
Diese neue Denkweise stellt jeden vor eine Herausforderung. Die Antreiber der Positiven Psychologie sind: Sei stark!, sei perfekt!, sei beliebt!, sei vorsichtig!, beeil dich! Jeder Mensch gründet auf diese Antreiber mehr oder weniger sein Handeln und Verhalten. Sie können sich jedoch auch nachteilig auswirken und zu sog. „Stressoren“ werden. Denn sie setzen den Einzelnen unter Druck, den Antreibern stets gerecht zu werden. Dahinter steckt die Angst vor Versagen und Ablehnung.

Balance finden
Der Blick weg von den Antreibern sei nötig, um mehr Raum für Achtsamkeit, Dankbarkeit und Selbstreflexion zu geben, so der Referent. Letztlich fördert eine gute Mischung zwischen den eigenen Antreibern und der Zeit für einen selbst die Balance und das eigene positive Wohlbefinden.


 

Koordinationsstelle von "Über Zaun und Grenze" im Freiwilligenzentrum "mach mit!" der Caritas, Ansbacher Straße 6, 91413 Neustadt an der Aisch
Telefon  09161 - 888919 | E-Mail: ueberZaunundGrenze@caritas-nea.de