Termine

14.12.2018, 09:00 Uhr
Lokale Allianz für Menschen mit Demenz:
"Wanderausstellung"
Schon seit September 2018 folgen die... lesen
08.01.2019, 19:30 Uhr
Vortrag Hospizverein NEA:
"Begleiten - Segnen - Lösen, die Heilkraft des Räucherns"
Unser Netzwerkpartner Hospizverein... lesen
15.01.2019, 15:00 Uhr
Seniorenrat Bad Windsheim:
"Die eigene Wohnung altersgerecht" (Kopie 1)
Veranstaltungs-Reihe „Bildung für Alle“... lesen

Nachbarschaftshilfe – was ist das?

Für viele Bürger ist es selbstverständlich, dort einzuspringen, wo Not „am Mann“ ist. Doch nicht immer ist jemand da, den man um Hilfe bitten könnte, gerade wenn man alleinstehend, alleinerziehend oder schon älter ist. Oma und Opa, Eltern oder Kinder leben nicht mehr in der Nähe. Sie sind berufstätig oder zu weit weg, um kurzfristig helfen zu können. Die Freunde vieler älterer Menschen wohnen zwar oft im gleichen Ort, sind aber nicht selten selbst schon betagt.

Eine organisierte Nachbarschaftshilfe kann helfen, Selbständigkeit und Lebensqualität älterer Mitbürger zu erhalten. Für Alleinstehende und Alleinerziehende bildet sie das dringend notwenige, soziale Netz, das sie im Krankheitsfall oder anderen Notsituationen und Krisen des Alltags auffängt.

Nachbarschaftshilfe im engeren Sinne ist demnach die meist unentgeltliche Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung von individuellen oder gemeinschaftlichen Bedürfnissen oder Notlagen. Ehrenamtliche Helfer übernehmen Aufgaben, die auch ein guter Nachbar tun würde.

Einige Nachbarschaftshilfen bieten jedoch über konkrete Hilfsdienste hinaus noch attraktive Angebote wie regelmäßige Treffen, Feste, Fortbildungen, Ausflüge und vieles mehr an. Gerade für die älteren Nachbarn stellen sie dadurch eine wertvolle Hilfe dar, um der Vereinsamung vorzubeugen.

Manchen Nachbarschaftshilfen fungieren zusätzlich als Vermittler gegenseitiger Hilfsdienste. So betreuen z.B. ältere Menschen gerne stundenweise Kinder von berufstätigen Müttern, während berufstätige Mütter im Gegenzug dazu vielleicht Einkaufsdienste erledigen.

Nachbarschaftshilfe hat viele Facetten. Finden Sie heraus, was in Ihrem Ort gewünscht und gebraucht wird! Das Angebotsspektrum und die Einsatzgebiete legen Sie als Nachbarschaftshilfe selbst fest.

Drei Säulen der Nachbarschaftshilfe:

Wie „funktioniert“ organisierte Nachbarschaftshilfe?

Die Trägerschaft übernehmen i.d.R. Kommunen, Kirchengemeinden oder Wohlfahrtsverbände. Das Team der Nachbarschaftshilfe bringt Angebot und Nachfrage zusammen, vernetzt die Beteiligten und koordiniert die Einsätze.
So läuft die Organisation der Hilfseinsätze:

  • Hilferufe und Anfragen gehen per Telefon an eine zentrale Nummer, ggf. Anrufbeantworter der Nachbarschaftshilfe (Koordinator)
  • Ehrenamtliche Mitarbeiter werden von einem Koordinator gemäß ihren Interessen und Zeitressourcen angefragt, ob sie den Einsatz übernehmen möchten
  • Für alle Mitarbeiter gilt Schweigepflicht über ihre Einsätze
  • Es erfolgt ein Austausch in Teamsitzungen
  • Die ehrenamtlichen Helfer sind während ihres Einsatzes versichert
  • Unkosten werden nach Absprache vom Anforderer der Hilfsleistung erstattet (z. B. Benzin)
 

Koordinationsstelle von "Über Zaun und Grenze" im Freiwilligenzentrum "mach mit!" der Caritas, Ansbacher Straße 6, 91413 Neustadt an der Aisch
Telefon  09161 - 888919 | E-Mail: ueberZaunundGrenze[at]caritas-nea.de