Termine

14.12.2018, 09:00 Uhr
Lokale Allianz für Menschen mit Demenz:
"Wanderausstellung"
Schon seit September 2018 folgen die... lesen
08.01.2019, 19:30 Uhr
Vortrag Hospizverein NEA:
"Begleiten - Segnen - Lösen, die Heilkraft des Räucherns"
Unser Netzwerkpartner Hospizverein... lesen
15.01.2019, 15:00 Uhr
Seniorenrat Bad Windsheim:
"Die eigene Wohnung altersgerecht" (Kopie 1)
Veranstaltungs-Reihe „Bildung für Alle“... lesen

Wie gründet man eine Nachbarschaftshilfe?

Sie sehen den Handlungsbedarf in Ihrem Umfeld und möchten gern eine Nachbarschaftshilfe (NBH) ins Leben rufen?

Das könnten die Meilensteine auf Ihrem Weg zur NBH sein:

1. Vorbereitungsphase: Hier stellen Sie Vorüberlegungen an und klären grundsätzliche organisatorische Fragen. Dazu gibt es Arbeitshilfen und praktische Tipps durch das Netzwerk „über Zaun und Grenze“.

2. Entwicklungs- und Gründungsphase: Hier erfolgt die Information in der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit allen Interessierten entwickeln Sie Ihr Konzept weiter bis zur Gründung. Das Netzwerk „über Zaun und Grenze“ begleitet Sie bei diesem wichtigen Schritt.

3. Umsetzungsphase: Hier ist die Nachbarschaftshilfe bereits im Einsatz. Sie sind durch das Netzwerk „über Zaun und Grenze“ im Austausch mit anderen Initiativen und erhalten fachliche Unterstützung, Vorträge, Fortbildungen. Es finden Aufbau- und Auftanktreffen für Koordinatoren statt.

Wichtige Schritte in der Gründungsphase

Suchen Sie sich Mitstreiter!

Sie haben Ideen für eine Nachbarschaftshilfe im Kopf? Reden Sie darüber! Freunde oder Bekannte denken vielleicht genauso und beginnen mit Ihnen. Oft reichen schon zwei oder drei Engagierte, um den Stein ins Rollen zu bringen. Machen Sie einen Aufruf im örtlichen Amtsblatt! Auch auf diesem Weg finden sich Gleichgesinnte.


Stecken Sie das Hilfsangebot ab!

Es gibt unendliche viele Möglichkeiten Ihre Nachbarn zu unterstützen. Sie entscheiden selbst, was Ihre Hilfe umfasst. Oftmals sind Hilfsdienste in besonderen Not- und Krisensituationen das wichtigste und damit erste Angebot einer organisierten NBH.


Suchen Sie sich einen Träger!

Will man keinen eigenen Verein gründen, kann man bei Kommune, Kirche oder Wohlfahrtsverbänden nachfragen, ob sie die Trägerschaft für eine NBH übernehmen. Die Unterstützung eines öffentlichen Trägers spielt eine wichtige Rolle. Sie hilft oft dabei, weitere Mitstreiter zu gewinnen, Räumlichkeiten für Treffen zu finden und Öffentlichkeit über bestehende Wege wie Amts- oder Kirchenblätter zu erlangen. Meist unterstützen die Träger auch mit Büromaterialien, helfen beim Einrichten einer Anlaufstelle oder Telefonnummer und vieles mehr.


Richten Sie eine „Hotline“ ein!

Sie müssen von der Notsituation eines Nachbarn erfahren, um helfen zu können. Direkte Erreichbarkeit und kurzfristige Verfügbarkeit sind meist entscheidend. Schließlich ist im Notfall unbürokratische und rasche Hilfe gefordert.

Das große Angebot an Mobilfunkverträgen erleichtert das Einrichten einer zentralen Nummer! Fragen Sie beim Träger nach finanzieller und praktischer Unterstützung. Auch die lokale Wirtschaft kann als Sponsor angesprochen werden. Über die zentrale Nummer der NBH sollte stets ein Ansprechpartner erreichbar sein oder zumindest die Möglichkeit bestehen, das Anliegen auf einen Anrufbeantworter zu sprechen. Ein Koordinator kann dann die Hilfsdienste organisieren.


Machen Sie Ihre Nachbarschaftshilfe bekannt!

Die Bürger Ihres Ortes müssen von der Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe erfahren, um Hilfe nachfragen zu können. Machen Sie einen Flyer, mit dem Sie Ihre Hilfsdienste und vor allem Ihre zentrale Telefonnummer bewerben. Streuen Sie die Telefonnummer großflächig und regelmäßig. Oft genügt hier die Form einer Visitenkarte oder ein kleine Ankündigung in den Ortsblättern.
Und seien Sie nicht enttäuscht, wenn nicht sofort Unmengen von Anrufen eingehen. Es braucht Zeit bis die Menschen von der NBH erfahren und bis sie sich trauen, diese zu nutzen.


Überlegen Sie sich eine gute Organisations- und Kommunikationsstruktur!

Meist ist der Einsatz eines Koordinators sinnvoll, um Hilfegesuche und Helfende zusammenzubringen. Auch eine Datenbank ist wichtig, über die im Falle eines Falles schnell der richtige Helfer gefunden ist und kontaktiert werden kann. Ob Sie den Helfer dann per Telefon oder sozialen Medien ansprechen bleibt natürlich Ihnen belassen.

Unterstützung von Nachbarschaftshilfen

Im Netzwerk „über Zaun und Grenze“ unterstützen und begleiten wir Sie gern in jeder Phase.

„Wir“ heißt in diesem Fall das Freiwilligenzentrum "mach mit!" als Koordinierungsstelle ehrenamtlichen Engagements in unserem Landkreis und das Regionalmanagement als Vernetzungsstelle regionaler Akteure. Gemeinsam arbeiten wir daran, unseren Landkreis als Lebensraum attraktiv zu gestalten. Nachbarschaftshilfen leisten einen wichtigen Beitrag dazu. Sie helfen, den Bürgern in unseren Städten und Gemeinden eine lebenswerte Zukunft zu sichern!

Das Netzwerk „über Zaun und Grenze“ versteht sich dabei als unabhängige Anlauf- und Vermittlungsstelle. Wir unterstützen die Koordinatoren und Helfer der Nachbarschaftshilfen mit Fortbildungs-, Vernetzungs-, Auftank- und Beratungsangeboten.

Kontaktieren Sie uns! Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail mit Ihren Fragen und Ihren Anliegen.

Koordinierungsstelle „über Zaun und Grenze“
im Freiwilligenzentrum „mach mit!“
Ansbacher Straße 6
91413 Neustadt a. d. Aisch
Telefon 09161 8889-0
ueberZaunundGrenze[at]caritas-nea.de

Gerne können Sie sich auch an die Ansprechpartner im Regionalmanagement oder im Freiwilligenzentrum "mach mit!" wenden.

 

Koordinationsstelle von "Über Zaun und Grenze" im Freiwilligenzentrum "mach mit!" der Caritas, Ansbacher Straße 6, 91413 Neustadt an der Aisch
Telefon  09161 - 888919 | E-Mail: ueberZaunundGrenze[at]caritas-nea.de