Die Hauptthemen und Gründe bei Nachbarschaftsstreits in Deutschland

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte… So oder ähnlich könnte man viele Nachbarschaftsstreitigkeiten beschreiben, wenn es von Nachbar zu Nachbar heiß hergeht und dies von anderer Seite mit einem Lächeln beobachtet wird. Fakt ist, dass viele Streitereien klein beginnen und die Gründe eher von niedrigem Niveau sind und am Ende zu einer wirklich großen Sache mutieren. Da reicht das Rasenmähen zur unerlaubten Zeit oder das Hinüberwachsen eines Astes schon manchmal aus, dass die Gemüter hochkochen. Besonders Menschen, die sehr misstrauisch und auch pedantisch sind, fällt es schwer hin und wieder Fünfe einmal gerade sein zu lassen und ein Auge zuzudrücken. Die meisten Gründe für Streitigkeiten unter Nachbarn hierzulande ähneln sich allerdings sehr häufig und haben nicht selten den gleichen Ursprung.

Was dem Nachbarn nicht gefällt…

Es kann schon sehr zermürbend und niederschlagend werden, wenn verschiedene Dinge dem Nachbarn einfach nicht gefallen und man als unmittelbarer Nachbar schon fast Angst haben muss, zu laut die Haustüre zuzuschlagen, oder den Rasen fünf Minuten vor der erlaubten Zeit zu mähen.

Und ob man es glauben mag oder nicht, dies können schon Gründe für heftige Auseinandersetzungen sein und sogar mit gerichtlichen Auseinandersetzungen. Auch der Hund und die Kids spielen hierbei eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Denn Lärm und Krach, wie Lautstärke dessen sind relativ und werden meist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Akzeptanz dessen ist ebenfalls sehr verschieden. Während der eine Nachbar schon beim geringsten Anschlagen des Hundes von nebenan völlig ausrastet und sich massiv gestört fühlt, ist der andere fast schon dankbar dafür, das der aufmerksame Hund jede Regung von außen wahrnimmt und kundtut. Auch das Grillen im Garten kann von einigen als Ansporn genutzt werden, selbst den Grill aus dem Schuppen zu holen und das Grillgut aufzulegen, andererseits kann ein anderer den Geruch und auch die Rauchentwicklung als sehr störend empfinden. Was dem Nachbarn also nicht gefällt, wissen wir zunächst erst einmal nicht und wie er insgesamt „tickt“ schlussendlich auch nicht. Um dem Ganzen schon zu Beginn Wind aus den Segeln zu nehmen und um sich gegenseitig „abklopfen“ zu können, ist es daher nie verkehrt den Nachbarn mit einer netten Geste mit Wein und Kuchen oder Ähnlichem einen Besuch abzustatten. Auch die Einladung zum ersten Grillabend ist nicht verkehrt. Auf diese Weise lernt man sich kennen und nicht selten entstehen dadurch richtig gute und vor allem auch nützliche Freundschaften.

Vandalismus – leider keine Seltenheit

Das mutwillige Zerstören von Privateigentum und dies in jeglicher Form und Größenordnung, gehört ebenfalls mit zu den Punkten, die zu Streitigkeiten unter Nachbarn führen können. Nicht selten sind sie sogar die Reaktion auf diverse Missstände und darüber hinaus. Hier sollte man sich keinesfalls selbst auf die Lauer legen, wenn man den Nachbarn in verdacht hat und ihn ausspionieren. Das kann nicht nur sehr teuer, sondern auch peinlich werden. Am besten schaltet man hier die Profis ein, wie beispielhaft die Detektei aus Hamburg Bergedorf. Sie können Dank ihres geschulten Vorgehens der Sache unbemerkt auf den Grund gehen und für wichtige Beweise sorgen.

Hunde und Kinder

Mit am häufigsten kommt es unter Nachbarn zu Streit, wenn die Kinder zu laut sind und der Hund zu viel bellt. Lautstärke und Lärm sind grundlegend immer Ansichtssache und werden ganz unterschiedlich wahrgenommen. Deshalb ist es oft so, dass Betroffene das ständige Anschlagen des Hundes bei jedem Geräusch gar nicht mehr so wahrnehmen. Der Nachbar aber umso mehr. Das Gleiche gilt fürs lautstarke Spielen im Garten der Kids. Wenn sie sich im Pool austoben, oder auf dem Rasen. Getoppt wird das Ganze noch, wenn Kinder und Hunde gemeinsam toben. Ein Alptraum für den Nachbarn, der es gerne ruhig hat und vielleicht sogar im betagten Alter ist. Der Hund kann hier schon Grund genug sein, dass es immer wieder zu Streitgesprächen kommt und dass man gebeten wird die Ruhezeiten am Mittag einzuhalten und Vieles mehr.

Der Baum ist zu groß und die Hecke zu üppig

Wenn der Apfelbaum zu groß wird und die Sicht des Nachbarn einschränkt, ist dies ebenfalls mit ein Grund für Streitigkeiten. Denn die Gestaltung eines Gartens ist ebenso Ansichtssache und Geschmackssache, wie viele andere Dinge des Alltags. Das Gleiche gilt auch für das Wachstum der Hecke. Wenn diese als Barriere zwischen den angrenzenden Grundstücken zum Nachbarn sind, dann wird erst recht oft penibel darauf geachtet, dass sie die ordnungsgemäße Höhe nicht überschreitet. Da kann der Nachbar auch schon einmal unbemerkt mit dem Zollstock Maß nehmen.

Fakt ist, dass man generell immer versuchen sollte Gespräche zu finden und den Nachbarn mit ins Boot holen und ihn nicht ausgrenzen. Allein dies kann schon im Vorfeld tüchtig Wind aus den Segeln nehmen.

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